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HDJ-Verbot

Schäuble hat die Faschos dicke

(dgb-jugend, 2. April 2009) Der Deutsche Bundesjugendring und die DGB-Jugend begrüßen das Verbot der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ). Bei der DGB-Jugend heißt es, das Verbot der HDJ sei richtig, reiche aber nicht aus. Um die Gefahren, die von rechtsextremen Organisationen ausgehen, zu vermeiden, sei eine Verbot aller faschistischen Organisationen und Parteien notwendig. Ein Verbot der NPD, die offenbar enge Kontakte zur HDJ hatte, wäre konsequent.

Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte am 31. März das Verbot der HDJ ausgesprochen. Konkrete Maßnahme der Auflösung: Die Polizei hat unter anderem das  Vermögen des Jugendverbandes beschlagnahmt.

Das Bundesministeriums des Inneren (BMI) nennt folgende Gründe für die Auflösung: "Als bundesweit organisierter Jugendverband verbreitet die HDJ rassistisches und nationalsozialistisches Gedankengut. Im Rahmen scheinbar unpolitischer Freizeitveranstaltungen wird das am Nationalsozialismus orientierte Weltbild der HDJ Kindern und Jugendlichen vermittelt. In speziellen Schulungen werden bereits Kinder im Grundschulalter gezielt in "Rassenkunde" unterrichtet. Sie werden dazu angehalten, für die "Blutreinheit" und das "Fortbestehen des deutschen Volkes" einzutreten. "Ausländer" und "Juden" werden als Bedrohung für "das deutsche Volk" dargestellt."
(Siehe Pressemitteilung des BMI, zu finden unter www.bmi.bund.de...)

Zu den Hintergründen des Verbotes, siehe diesen Spiegel-Online-Artikel, zu finden unter www.spiegel.de/...


Siehe auch unsere Rubrik "Gegen rechts"