In Dresden hat der Geschäftsführer eines Hotels die Reservierung
ranghoher NPD-Funktionäre storniert und dies öffentlich gemacht. Prompt
haben sich dem Hotelier 1000 Kollegen und Gastwirte angeschlossen und
die Initiative "Rechtsextreme raus" gestartet. Dies berichtet die
Süddeutsche Zeitung vom 12. November.
Zukünftig sollen keine Hotelzimmer oder Tagungsräume mehr an
NPD-Politiker vermietet werden. Dass für die Hotel- und
Gaststättenbranche Handlungsbedarf besteht zeigt eine aktuelle Umfrage
des Instituts IPSOS, die Spiegel-Online am 11. November veröffentlich
hat. Demnach haben seit 2004 rund 11 Prozent der potenziellen Urlauber
ihre ursprünglichen Pläne geändert, die Ferien in Sachsen-Anhalt zu
verbringen. Der Grund: Angst vor rechtsextremen Übergriffen!
Siehe auch unsere Rubrik "Gegen
Rechts".
(DGB-Jugend, 15. November 2007)