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DGB-Jugend stellt sich quer

Dresden: Entschlossen gegen Nazis!

(dgb-jugend, 18. Februar 2011) Die Gewerkschaften rufen zur Beteiligung an den Protesten gegen den geplanten Naziaufmarsch am 19. Februar in Dresden auf.

Gemeinsam mit der DGB-Gewerkschaftsjugend, Tausenden Dresdnerinnen und Dresdnern und vielen Menschen aus der gesamten Bundesrepublik wird sich der DGB den aufmarschierenden Nazis gewaltfrei, aber entschlossen in den Weg stellen.

„Ich setze darauf, dass morgen so viele engagierte Demokratinnen und Demokraten in Dresden auf der Straße stehen, dass für Nazis kein Platz mehr ist", sagt Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied. „Wir dürfen den Nazis keinen Raum geben für ihre jährliche demonstrative Geschichtsklitterung, die Verherrlichung des Nationalsozialismus und Verhöhnung seiner Opfer."

Auch DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf ruft dazu auf, morgen in Dresden gegen Rechtsextremismus auf die Straße zu gehen: „Für Demokratie zu kämpfen heißt, sich offen gegen Antidemokraten zu stellen und mit allen Mitteln des friedlichen Protestes zu arbeiten. Wir lassen uns dafür nicht kriminalisieren oder in eine extremistische Ecke stellen", betont René Rudolf.

Annelie Buntenbach: „Wieder einmal werden Versäumnisse der Politik auf dem Rücken der Zivilgesellschaft, aber auch der Polizistinnen und Polizisten abgeladen. So ist z.B. das Verbot der NPD lange überfällig, damit würde der Aktionsradius der extremen Rechten für ihre menschenverachtende Demagogie, demonstrativen Auftritte und gewalttätige politische Praxis erheblich eingeschränkt."

Buntenbach wird neben vielen anderen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern am Samstag in Dresden an den friedlichen Protesten teilnehmen.