Viele junge Menschen haben Angst, keinen Job zu finden - und diese Sorge ist nicht unbegründet, denn die Arbeitslosenquote ist bei Jugendlichen fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt. Dies gilt nicht nur für die Bundesrepublik, sondern auch für viele andere Staaten innerhalb und außerhalb Europas. Für die DGB-Jugend ist Jugendarbeitslosigkeit eines der wichtigsten Themen. Immer wieder gilt es klarzumachen, dass es sich hier um ein gravierendes politisches und gesellschaftliches Problem handelt - und nicht etwa um das persönliche Versagen einzelner Jugendlicher. Wenn eine ganze Generation große Schwierigkeiten hat, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, belastet dies nicht nur die Sozialsysteme. Die betroffenen Jugendlichen müssen mit einer gesellschaftlichen Ausgrenzung fertig werden, die sich auf ihr gesamtes Leben auswirken kann. Je länger man als junger Mensch arbeitslos bleibt, desto schwieriger gestaltet sich die Eingliederung in den Arbeitsmarkt.
Die Arbeitslosenrate ist unter Jugendlichen doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Der DGB fordert deshalb eine aktive Beschäftigungspolitik. Mehr hier.
Jugendarbeitslosigkeit ist in allen europäischen Staaten ein Problem. Höchste Zeit für Maßnahmen auf EU-Ebene. Mehr hier.
Fast jeder zweite Arbeitslose ist jünger als 25 Jahre. Und wer Arbeit hat, kann oft nicht davon leben. Mehr hier.
Zehn Forderungen an die internationale Politik, um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Mehr hier.
Jugendliche haben ein
doppelt so hohes Risiko den Job zu verlieren wie andere deutsche
Beschäftigte. Und die Bundesagentur für Arbeit verharmlost die
Jugend-Arbeitslosigkeit. So zwei Ergebnisse einer neuen DGB-Studie, hier zum Download (PDF)