Anlässlich eines Spitzentreffens gegen Rechtsextremismus im
Bundesinnenministerium hat
die DGB-Jugend Kritik an der Präventionsarbeit der Bundesregierung gegen
rechte Gewalt geäußert.
Eine
Broschüre des Bundesfamilienministeriums soll darüber
aufklären, wo die Feinde der Demokratie zu suchen sind: links. Das ist
fragwürdig, findet die DGB-Jugend. Mit der Veröffentlichung beschäftigt
sich nun der Bundestag.
Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist
ein wichtiger Kooperationspartner der DGB-Jugend in Sachen Antifaschismus. Nun ist womöglich die Weiterarbeit
gefährdet: Eure Unterstützung ist gefragt!
Auf der Seminarhaus der Falken in Berlin-Neukölln wurde vermutlich von Rechtsextremisten am 9. November 2011 erneut ein Brandanschlag verübt. Die DGB-Jugend verurteilt die Attacke scharf und ruft zu Spenden auf.
Die Multimedia-DVD "National befreites Zimmer" der DGB-Jugend ist da - ein ideales Arbeitsgerät für
Schule und JAV. Sie bietet viele Informationen und
Handlungsstrategien gegen Neofaschismus in der Schule, in der
Berufsschule, im Betrieb und im Jugendverband. Mit vielen Hintergrundinformationen zu rechten
Organisationen, Parteien und Gruppen sowie deren Strukturen, Auftreten,
Lifestyle, Codes, Symbolik und Musik.
Bereits zum sechsten Mal schreibt der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" den Wettbewerb "Die Gelbe Hand" aus. Der Verein ruft dazu auf, Beiträge gegen Ausgrenzung, Rassismus und für die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt einzusenden. Die DGB-Jugend engagiert sich aktiv gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Insbesondere unterstützt die Gewerkschaftsjugend das Netzwerk für Demokratie und Courage mit den Projekttagen "Für Demokratie Courage zeigen".
Auf seiner 80. Vollversammlung hat der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) mit den Stimmen der DGB-Jugend in einem Beschluss zum Demographischen Wandel zum Thema Integration erneut deutliche gemacht, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Die Debatte über das Für und Wider von Migration sei überholt. Es gelte vielmehr, endlich der Realität Rechnung zu tragen und das diskriminierende Ungleichgewicht zwischen Mehrheit und Minderheit zu beseitigen.
Auf ihrer Bundesjugendkonferenz 2005 hat die DGB-Jugend beschlossen: "Wir fordern das Verbot aller faschistischen Organisationen und Parteien." Aus diesem Grund unterstützen wir auch die Kampagne "nonpd". Der Hetze rechtsextremer VertreterInnen in Parlamenten und in der Öffentlichkeit muss mit Argumenten und Aufklärung anstelle von Wegschauen begegnet werden. Denn schließlich ist Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Mit Parolen wie "Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre" treten Neonazis auf Demonstrationen und Veranstaltungen auf. Symbole der Arbeiterbewegung werden instrumentalisiert. Sind die Rechten jetzt links? Nein. Denn ihrem fremdenfeindlichen und antisemitischen Weltbild bleiben sie treu. Die DGB-Jugend klärt auf.
Mit Kampagnen gegen den Islam u.a. versucht die extreme Rechte, Wahlen zu gewinnen. Was gegen den Kulturkampf von Rechts zu tun ist.
Immer wieder versuchen Rechtsextreme, auf öffentlichen Veranstaltungen die Meinungsführerschaft zu übernehmen. Doch wie können solche Störungen verhindert werden? Hierzu hat die DGB-Jugend ein Faltblatt herausgebracht.
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