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Bundestagswahl 2009

Gute Ausbildung

http://www2.dgb-jugend.de/w/gfx/small/bundestagswahl09/090728ffs_polaroid_gute_ausbildung.pngGute Bildung ist wichtig, denn nur mit ausreichend Fachwissen und relevanten praktischen Erfahrungen haben wir die Chance, auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft zu bestehen. Der globale Arbeitsmarkt verlangt nach qualifizierten Fachkräften. Wer keinen Ausbildungsplatz findet oder nur eine mangelhafte Ausbildung durchläuft, hat es auf dem Arbeitsmarkt schwer. Daher steht die Gewerkschaftsjugend für ein Bildungssystem, dass alle Menschen gemäß ihrer individuellen Stärken und Potentiale fördert – unabhängig von familiärem Hintergrund oder sozialer Herkunft. Deshalb fordern wir: Ein Grundrecht auf Ausbildung, eine Ausbildungsplatzumlage, Hände weg vom Jugendarbeitschutzgesetz, faire Bedingungen für Studierende und faire Praktika.

Das sagen die Parteien zum Thema "Gute Ausbildung.":


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Gute Ausbildung

Ausbildungsplätze


Union:

Neue Ausbildungsplätze sind das vorrangige Ziel von CDU und CSU. Um zu erreichen, dass jeder junge Mensch einen Ausbildungsplatz erhält, setzt die Union auf die Fortführung des Ausbildungspaktes mit der Wirtschaft.

SPD:
Die SPD will den Ausbildungspakt weiterentwickeln und bleibt beim Ausbildungsbonus für Jugendliche, die schon länger eine Lehrstelle suchen. Sie fordert eine Berufsausbildungsgarantie in außerbetrieblichen Ausbildungsangeboten für alle, die älter als 20 Jahre sind und weder Berufsabschluss noch Abitur haben.
Den Übergang von der Schule zum Arbeitsleben will die SPD neu ordnen und aus Warteschleifen übersichtliche Wege von der Schule in die Ausbildung machen.

FDP:
Zu dem Thema Ausbildungsplätze macht die FDP keine Aussagen in ihrem Wahlprogramm.

Linke:
Ziel der Linken ist ein auswahlfähiges Ausbildungsangebot im dualen System, das durch die Ausbildungsplatzumlage realisiert werden soll.

Grüne:
Die Grünen stehen für die Umsetzung des Rechts auf einen Ausbildungsplatz, indem das duale System um überbetriebliche Zentren erweitert werden soll.
Die Ausbildungskosten sollen durch Umlagesysteme zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben verteilt werden.


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Gute Ausbildung

Ausbildungsqualität


Union:

Die Union hält am dualen System fest, welches durch die kontinuierliche Fortentwicklung der Ausbildungsberufe an veränderte wirtschaftliche und technologische Anforderungen anpasst werden soll.

SPD:
Die SPD steht zum dualen System und möchte die Ausbildungsberufe modernisieren. Dabei soll die betriebliche Ausbildung, die mit einem akademischen Studium verbunden ist, weiter ausgebaut werden.

FDP:
Die FDP möchte die duale Berufsausbildung flexibler und modular aufgebaut gestalten durch berufsfeldbreite Grundmodule und durch Kernmodule, in denen berufstypische Inhalte vermittelt werden.
Jugendliche mit Lernschwierigkeiten sollen sich durch den Abschluss von zertifizierten Ausbildungsmodulen nachträglich qualifizieren können.

Linke:
Die Linke will eine gute Ausbildung sichern. Dazu zählen für sie u. a. die tarifliche Vereinbarung der Ausbildungsentgelte sowie die Gleichstellung von außer- und überbetrieblichen Ausbildungen mit den betrieblichen. So genannte Schmalspurausbildungen und Warteschleifen sollen abgeschafft werden und die Qualität durch eine Reformierung in den Mittelpunkt gestellt werden.
Die Linke möchte den Jugendarbeitsschutz ausbauen.

Grüne:
Die Berufsausbildung soll durch eine Modularisierung flexibler gestaltet werden. Abschlüsse von vollschulischen Ausbildungen sollen von den Kammern bundesweit anerkannt werden. Durch zusätzlichen Unterricht soll während der Ausbildungszeit das Fachabitur erreicht werden können. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten sollen ihre Ausbildung verlängern können und durch begleitende Hilfen unterstützt werden.


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Gute Ausbildung

Praktikum


Union:

Zu dem Thema Praktikum machen CDU und CSU keine Aussagen in ihrem Wahlprogramm.

SPD:
Die SPD will eine rechtlich bessere Absicherung von PraktikantInnen gegen deren Ausnutzung als billige oder gar kostenlose Arbeitskräfte.

FDP:
Zu dem Thema Praktikum macht die FDP keine Aussagen in ihrem Wahlprogramm.

Linke:
Die Linke fordert eine klare gesetzliche Abgrenzung von Arbeits- und Lernverhältnissen. Berufseinstiege sollen über reguläre Arbeitsverhältnisse gesichert werden. Praktika sollen mit mindestens 300 Euro pro Monat vergütet werden.

Grüne:
Die Grünen fordern ein faires Praktikum als Ausbildungsver-hältnis. Sie stehen für gesetzliche Mindeststandards wie für einen Praktikumsvertrag, einer Bezahlung von mindestens 300 Euro monatlich, einen Anspruch auf Urlaub und auf eine zeitliche Begrenzung.


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Wir empfehlen:

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Zusammenhalten!
Gewerkschaftlich engagieren!
Wählen gehen!







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Wir sind dran!


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