Ein Praktikum soll berufliche Kenntnisse vermitteln und der Orientierung dienen. Es hilft, betriebliche Abläufe kennen zu lernen und eine Vorstellung von der Arbeit in einer Branche zu bekommen. Darum – so sind sich Gesetzgeber und Gerichte einig – ist ein Praktikum immer Teil einer Ausbildung und muss auch selbst Ausbildungscharakter haben. Das Lernen steht im Vordergrund. Das heißt auch, dass PraktikantInnen nicht in die tägliche Verrichtung der Arbeit eingeplant sein sollen, sondern zusätzlich im Betrieb "mitlaufen".
Als PraktikantIn wird allgemein eine Person bezeichnet, die eine bestimmte Dauer in einem Betrieb tätig ist, um sich dort zur Vorbereitung auf einen Beruf die notwendigen praktischen Kenntnisse oder Erfahrungen anzueignen. Allerdings spielt eine weitere Motivation eine immer wichtigere Rolle: die Vermittlung in Ausbildung und Arbeit.
Insgesamt steigt der Anteil derjenigen, die über ein Hochschulstudium in das Erwerbsleben eintreten. So wird mittlerweile zirka ein Drittel jedes Geburtenjahrganges in Deutschland an den Fachhochschulen und Universitäten ausgebildet und dies mit steigender Tendenz.
Neue Studie der DGB-Jugend zum Thema Praktikum: Nichts ist besser! (Die Studie von 2007 gibts hier.)
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Faire Praktika im Journalismus fordert die Praktika-Offensive von dju und DJV ein. Neun Richtlinien regeln Vergütung, Vertrag und Verschiedenes mehr. Mehr Infos über Praktika für journalistische Berufseinsteiger gibts bei ver.di
Weiterführende Informationen für Berater in HiBs und COs.