(dgb-jugend, 24. Juni 2009) Zehn Jahre Bologna-Prozess - aber der Jubel hält sich in Grenzen. "Die neue Studiengänge muten den Studierenden einen zu großen 'Workload' zu: zu viele Prüfungen, zu dichte Stundenpläne, zu wenig
Freiraum für eigenverantwortliche Arbeit", so das Fazit von Anja Gadow vom freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs).
Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist nach zehn Jahren Bologna-Prozess nicht sonderlich euphorisch: "Ein Geburtsfehler der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland
war, dass Bund und Länder die Reformen bei gleich bleibender
Ausstattung der Hochschulen durchsetzen wollten. Die Studiengänge
lassen sich aber nur dann erfolgreich reformieren, wenn die Betreuung
der Studierenden verbessert wird", sagte Andreas Keller, für
Hochschulen verantwortliches Vorstandsmitglied der GEW.
Komplettes Statement, siehe
www.fzs.de/..