(dgb-jugend, 16. Dezember 2008) Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat die Zahl der Studienanfänger zum Wintersemester 2008/09 zugenommen.
Die Studienanfängerzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 24.000 auf
385.500, also um 6,7 Prozent. Damit beginnen 39 Prozent eines Jahrgangs ein Studium. Die Gesamtzahl der Studierenden stieg um 68.000 und liegt damit
seit fünf Jahren erstmals wieder über 2 Millionen.
Das mag angesichts vom "Studienhemmnis Studiengebühren" erstaunen. Doch die Zahlen sind weniger erstaunlich, wenn man sie in Relation setzt. Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerkes Achim Meyer auf der Heyde: "So erfreulich der Anstieg der Studienanfängerzahlen in den Jahren 2007 und 2008 auch ist: Gegenüber 2003 beträgt die Steigerung gerade mal 2,1 Prozent, die der Schulabsolventen mit Hochschulzugangsberechtigung schätzungsweise jedoch 20 Prozent!" (Siehe komplettes Statement unter
www.studentenwerk.de/..., PDF.)
Beim freien zusammenschluss von studentinnenschaften verweist man darauf, dass eine Studienanfängerinnenquote von 39 Prozent aller Personen eines Jahrgangs durchaus ein Erfolg ist. Im Vergleich mit den Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in denen im Gesamtdurchschnitt jeder zweite studiert, schneidet die Bundesrepublik jedoch eher schlecht ab. (Siehe
www.fzs.de/....)
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