(dgb-jugend, 13. Juni 2008) Wie andere Bildungsbereiche sind auch die Hochschulen einem Privatisierungsdruck ausgesetzt. Dabei geht es keineswegs nur um die Versuche zur Gründung neuer Privathochschulen, die nicht selten kläglich scheitern.
Ernster zu nehmen ist die Umstrukturierung der staatlichen Hochschulen, die Schritt für Schritt dem Leitbild einer "unternehmerischen Hochschule" angepasst werden. Hochschulbildung wird zur Ware, der Zugang zu ihr über das Portmonee gesteuert.
In ihrer Reihe "Privatisierungsreporte" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) jetzt einen Report mit dem Titel "Schöne neue Hochschulwelt" vorgelegt, den der Journalist Matthias Holland-Letz recherchiert und verfasst hat. Der Privatisierungsreport Nr. 6 zeigt an konkreten Beispielen auf, wie die Hochschulen verändert werden und welche Auswirkungen die "schöne neue Hochschulwelt" auf Lernende und Lehrende hat.
GEW-Privatisierungsreport Nr. 6: Schöne neue Hochschulwelt, Bestell-Nr. 1263. Einzelbestellungen zum Preis von 2,70 Euro inkl. Versandkosten an
michael.manger@gew.de, Fax: 069/78973-70161. Bestellungen ab 10 Stück zum Preis 2 Euro pro Stück + 6,96 Euro Versandkosten, an: GEW-Shop Call a Gift, Service, Hegweg 6, 66225 Langen, Telefon: 06103/30332-0, E-Mail:
gew-shop@callagift.de.
Siehe auch:
www.gew.de/Privatisierungsreporte.htmlZum Nachlesen: "Studiengebühren, nicht mit uns" - Argumente der GEW für ein gebührenfreies Studium:
http://wissenschaft.gew.de/... (PDF)