(dgb-jugend, 7.12.07) Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge steigt. Dies bestätigt auch die aktuelle Befragung von Hochschul-Absolventen des Jahrgangs 2005, mit der das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Hochschul-Informations-System (HIS) beauftragt hatte.
Die Ergebnisse der Befragung bestätigen einen seit den 1980er Jahren zu beobachtenden Trend der Zunahme von befristeten Arbeitsverhältnissen beim Berufseinstieg. Unternehmen gehen immer häufiger auch bei Akademikern dazu über, diese zuerst auf Zeit zu beschäftigen. Der Anteil unbefristeter Vollzeitbeschäftigung sinkt bei Universitätsabsolventen in der Privatwirtschaft aktuell gegenüber dem Vergleichsjahrgang 2001 von 56 auf 37 Prozent; bei Fachhochschulabsolventen sind es statt damals 72 nur noch 58 Prozent.
Das Einstiegsgehalt auf der ersten Stelle liegt im Durchschnitt bei 32.150 Euro (FH) bzw. bei 30.650 Euro (Uni) und damit auch nominell unter den Anfangssalären vor vier Jahren.
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Wozu überhaupt Gewerkschaften - das fragt sich nicht nur mancher deutsche Arbeitgeber: "What have the unions ever done for us?" aus Australien jetzt mit deutschen Untertiteln! Eine deutsche Version gibts hier. Mehr Videos auf dem ver.di-Campus-Kanal aus dem Ruhrpott.