(dgb-jugend, 25. Februar 2007) Die GEW begrüßt das "Professorinnenprogramm" (siehe
diese Meldung) des Bundes und der Länder als "Schritt in
die richtige Richtung". Die Einrichtung von 200 Professuren für Frauen
bleibe jedoch wirkungslos, wenn nicht gleichzeitig die Karrierewege an
den Hochschulen auf den Prüfstand kommen. "Viele
Nachwuchswissenschaftlerinnen finden sich nach einer langen Serie von
befristeten Arbeitsverträgen in einer beruflichen Sackgasse wieder."
Dies sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne anlässlich der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages "Frauen in der Wissenschaft und Gender in der Forschung" (18. Februar). Der Ausschuss befasst sich mit dem Thema auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Der Ausschuss soll Maßnahmen erarbeiten, die zu einer Gleichberechtigung von Frauen in Wissenschaft und Forschung führen.
Pressemitteilung der GEW