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Analyse
Heute kaum Lohn und morgen kaum Rente
(dgb-jugend, 24. Juni 2009) Gern vergessen bei der aktuellen Diskussion um Mindestlöhne und prekäre Beschäftigung, die auch Studierende betrifft: Was passiert mit den Geringverdienern und Jobbern im Alter? Zu selten für zu wenig gearbeitet hat diese Gruppe kaum realistische Chancen auf eine ausreichende Rente. Was wird passieren? Die Gemeinschaft wird in irgendeiner Form das ausbügeln müssen, was Arbeitgeber sich gespart haben, nämlich einen angemessenen Lohn und eine Festanstellung.
So kann man eine aktuelle Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Instituts zusammenfassen. Die Schlussfolgerung des Autors Thorsten Schulten lautet entsprechend: Zum anderen müsse die "weitere Reformdebatte nicht nur das Rentensystem, sondern vor allem das Lohnsystem in den Blick nehmen". Mindestlöhne sowie ein "umfassendes Reformprogramm zur Ent-Prekarisie- und Re-Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen" würden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Risikowachsender Altersarmut zu entschärfen.
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