(dgb-jugend, 24. April 2009) Tino Bargel ist Autor einer aktuellen Studie im Auftrag der Bundesbildungsministerium, die eine gewisse Interessenlosigkeit Studierender an politischen Themen feststellt: Nur 37 Prozent der Studierenden der Jahres 2007 erklärten, ein starkes
politisches Interesse zu haben. Bei der Befragung 1983 waren es noch
54 Prozent.
Woran mag das liegen? Bargel sagt dazu, dass das Studium als Phase der Erprobung und der Alternativen kaum noch
gefragt sei. Die angehenden Akademiker stünden früh unter Druck, zügig und
ohne Umschweife zu studieren: "Die steigende Zahl der Studierenden
nimmt dem Hochschulbereich manches an Exklusivität, dennoch wird der
Hochschulabschluss für den Zugang in einen Beruf entscheidender."
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