(dgb-jugend, 20. März 2009) Eine Rechnung besagt: Wenn die erwerbstätigen Frauen in der Bundesrepublik durchschnittlich soviel verdienen wollten wie ihre Kollegen, dann müssten sie länger arbeiten, über das Jahr hinaus, bis zum 20. März.
Das ist ungerecht, besonders wenn man bedenkt, dass Frauen in Schule und Studium nicht schlechter abschneiden.
Um auf diese Ungerechtigkeit hinzuweisen, findet am heutigen 20. März zum zweiten Mal und in verschiedenen Städten (Programm siehe
www.entgeltgleichheit.de/...) der Equal pay day (EPD) statt, der Tag für gleiche Bezahlung für gleiche
und gleichwertige Arbeit, veranstaltet vom Deutsche Frauenrat und darüber auch vom DGB, von der
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), vom Verband der Unternehmerinnen und der Bundesarbeitsgemeinschaft
Kommunaler Gleichstellungsbeauftragter.
Anlässlich des EPD hat die stellvertretende
DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock die Bundesregierung aufgefordert, zur
Reduzierung der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen einen konkreten
Ziel- und Zeitplan vorzulegen, siehe dieses Statement, zu finden unter
www.dgb.de/...Weitere Infos zum EPD: