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Neues Finanzierungsmodell

Nur ein weiterer Vorschlag?

(dgb-jugend, 5. August 2008) Im Deutschlandfunk hieß es vor etwa drei Wochen: "Die Koalition ist ungewöhnlich und zeigt, wie ernst die Lage ist. Vertreter unterschiedlicher Interessengruppen haben sich zusammen geschlossen, um gemeinsam etwas gegen die unzureichende Finanzierung der Hochschulen zu unternehmen." (Siehe www.dradio.de/...)

Was ist passiert? Ein Zusammenschluss wirtschaftsnaher Verbände hat eine Neustrukturierung der Hochschulfinanzierung gefordert. Dazu legten die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesverband der Deutschen Industrie, das Institut der deutschen Wirtschaft und der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft in Berlin das gemeinsames Eckpunktepapier "Investitionsorientierte Hochschulfinanzierung" vor, siehe hier (PDF).

Die Süddeutsche Zeitung war fast die einzige Zeitung, die das Thema aufgriff, und auch nur in Form einer Agenturmeldung. Die Überschrift lautete: "Studiengebühren sollen auf 1000 Euro steigen" (siehe www.sueddeutsche.de/...).

Und bei studis-online fiel sogar der Begriff "Sommerloch" (siehe www.studis-online.de/...).

Und auch vom Deutschen Studentenwerk in Person von Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde kam nicht wirklich leidenschaftlicher Protest: "Interessante Ansätze, aber keine saubere Kalkulation." (Siehe diese Pressemeldung, PDF).









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Wozu überhaupt Gewerkschaften - das fragt sich nicht nur mancher deutsche Arbeitgeber: "What have the unions ever done for us?" aus Australien jetzt mit deutschen Untertiteln! Eine deutsche Version gibts hier. Mehr Videos auf dem ver.di-Campus-Kanal aus dem Ruhrpott.
 


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Steuer im Film


Gegen Armut
: Heike Makatsch und Jan Josef Liefers erklären in einem aufsehenerregenden Film, wieso wir eine Finanztraktionssteuer brauchen.