(dgb-jugend, 16. Juni 2008) Auf Initiative der Dortmunder Juso-Hochschulgruppe hat die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Ulla Burchardt (SPD), eine Vorlage für den Bildungsausschuss des
Bundestages verfasst, die dieser nach der Sommerpause behandeln wird. Es geht darum um die finanzielle Absicherung von Studierenden, die sich in der Übergangszeit von Bachelor- zu Master-Studiengang befinden.
Diese Lücke war im Rahmen der "Bafög-Novelle" bisher nicht bedacht worden. Die Bafög-Novelle soll noch dieses Jahr im Bundestag verabschiedet werden. Im Wesentlichen soll darin die Erhöhung (siehe auch diese
Meldung) sowie die Vereinfachung und Pauschalisierung von Stichtagsregelungen, Zuschüssen und Anrechnungszeiten erreicht werden.
Nach derzeit geltenden Regelungen stellen Bachelor- und Masterstudiengänge förderungsrechtlich je einen eigenständigen Ausbildungsabschnitt dar. Demzufolge erhalten Studierende, die unmittelbar nach dem Bachelor-Abschluss einen Master-Abschluss anstreben, in der entsprechenden Zwischenzeit keine Förderung. "Dies ist für sozial schwache Familien ein erhebliches Problem, dass nicht länger durch das Hinausschieben von Ausstellungsdaten für
Prüfungszeugnisse gelöst werden darf", so Ulla Burchardt.