(dgb-jugend, 8. September 2008) Einer neuen Studie zufolge könnte der neue Abschluss Bachelor auch außerhalb der Uni für Veränderungen sorgen. In einem Artikel des aktuellen Magazins "Böckler-Impuls" heißt es: "Die Einführung des Bachelor-Abschlusses dürfte sich (...) auch
außerhalb der Hochschulen auswirken. Experten vom Institut für Berufs-
und Weiterbildung der Universität Duisburg-Essen weisen auf mögliche
Folgen für die Berufsbildung hin: Die Absolventen der
Bachelor-Studiengänge könnten auf dem Arbeitsmarkt die Spitze der
beruflich Ausgebildeten verdrängen. Das würde zu einem
Bedeutungsverlust des Fortbildungspfades von Nicht-Akademikern führen,
warnen Rolf Dobischat, Marcel Fischell und Anna Rosendahl (die Autoren der Studie, Anm. der Redaktion). Wer kein
Abitur hat und darum keinen Zugang zum Studium bekommt, hat es dann
noch schwerer, seine berufliche Entwicklung voranzutreiben."
Der komplette Artikel ist zu finden unter
www.boeckler.de/...; die Studie kann bestellt werden unter
www.boeckler.de/...So gute Karten die Absolventen mit Bachelor-Abschluss gegenüber den
beruflich Ausgebildeten haben mögen, so richtig beliebt sind sie nicht, zumindest nicht bei den Personalchefs. Das berichtet der Online-Dienst karriere.de und beruft sich auf eine Befragung von 5000 Personalleitern im Bundesgebiet.
Bei karriere.de heißt es: "Insgesamt haben sie noch viele Vorbehalte, was die Qualifikationen (Master und Bachelor) der neuen Studentengeneration betrifft. Besonders Bewerber mit einem Bachelor-Abschluss haben es schwer - 61,4 Prozent der befragten Personaler halten das Diplom für die bessere Alternative. Gute Karten haben aber Berufseinsteiger, die einen Master in der Tasche haben. 50,6 Prozent der Personaler meinen, dass das Zeugnis mit dem Diplom gut mithalten kann."
Der Artikel ist zu finden unter
www.karriere.de/...Siehe auch unsere Rubrik
Bachelor