(dgb-jugend, 28. April 2008) Ausländische Studierende haben es an deutschen Unis schwerer als einheimische Studierende. So ein Ergebnis des Sonderberichtes "Internationalisierung des Studiums" der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW).
Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des DSW: "Die drei größten Probleme sind: die Finanzierung des Studiums, mangelnder Kontakt zu den deutschen Studierenden – und die Orientierung im deutschen Studiensystem."
Was deutsche Studierende im Ausland betrifft, sagte Dobischat folgendes: "Auslandserfahrungen erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Unsere Studie zeigt aber: Die Auslandsmobilität hängt stark von der sozialen Herkunft ab. Sie entscheidet also in Deutschland nicht nur über Bildungschancen, sondern auch über Arbeitsmarktchancen. Das müssen wir ändern."
Zur Studie/Website des DSWAndraes Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) äußerte sich so: "Um allen Jugendlichen die Chance auf ein Auslandstudium zu
ermöglichen, hat das Bundesbildungsministerium mit der 22.
BAföG-Novelle das Auslandstudium erleichtert: So sind nun auch komplett
im europäischen Ausland durchgeführte Ausbildungsgänge nach dem BAföG
förderfähig."
Zur Pressemitteilung des BMBFAn der Uni ist es schwer für Studierende mit ausländischem Pass - dorthin zu kommen ist noch schwer. Zumindest belegt eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamtes, dass der Anteil nichtdeutscher Schulabgänger und Absolventen am gesamten Abschlussjahrgang sinkt, je höher der Bildungslevel ist.
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