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Studium nach der Berufsausbildung

DGB-Jugend-Broschüre neu aufgelegt

(22. September 2010) Studieren oder nicht? Eine wichtige Frage: Am 1. Oktober 2010 fängt an den meisten Hochschulen das Wintersemester 2010/2011 an. Gerade für Ausgelernte kann ein Studium eine sinnvolle Möglichkeit sein, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Eine Broschüre der DGB-Jugend bietet bei der Entscheidung für ein Studium Hilfe und Orientierung.

Den erlernten Beruf zu verlassen, um ein Studium zu beginnen, ist eine Entscheidung, der zunächst viele Fragen vorausgehen:

• Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es?
• Welches Studium passt zu mir?
• Kann ich mir ein Studium überhaupt leisten?
• Und nicht zuletzt: Was nützt mir ein Studium überhaupt?

Die DGB-Jugend-Broschüre "Ausgelernt - und nun? Studieren!" erscheint soeben in neuer, verbesserter Auflage. Sie informiert über die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium und stellt die unterschiedlichen Hochschularten sowie -abschlüsse vor. Sie soll eine Hilfestellung sein bei der Suche nach deinem Studienfach und nach deiner Universität. Hier kann man auch nachlesen, wie der Zulassungsprozess abläuft. Im Vergleich zur ersten Auflage wurden u.a. die Informationen, zum Studieren ohne Abitur, zum Dualen Studium und über Stipendien aufgenommen.

Der zweite Teil konzentriert sich auf die Studienfinanzierung. Man bekommt einen Überblick über die Kosten eines Studiums und Finanzierungsmöglichkeiten. Denn die Probleme eines Studiums liegen auf der Hand: Es kostet Zeit und Geld.

Mit der Entscheidung für ein Studium tauschen vor allem Ausgelernte eine vielleicht kurzfristig überschaubare und sichere Berufsperspektive gegen mehrere Jahre finanzieller Abhängigkeit ein.

Der Nutzen eines Studiums ist nicht so einfach festzumachen und hängt von den eigenen Wünschen und Vorstellungen ab. Es bietet keine Garantie auf einen Arbeitsplatz, dennoch wächst, statistisch gesehen, der Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften. AkademikerInnen sind im Vergleich weniger von Arbeitslosigkeit betroffen und ihr Verdienst ist in der Regel höher.

Ein Studienabschluss bietet eine flexiblere berufliche Einsatzmöglichkeit und damit auch Alternativen, z.B. wenn ein Jobwechsel notwendig wird, aber auch die Möglichkeit, das Wissen aus der Ausbildung theoretisch zu vertiefen. In vielen Bereichen wird diese Kombination aus Theorie und praktischer Erfahrung von ArbeitgeberInnen geschätzt.

Doch die Vorteile eines Studiums reichen über die handfesten Arbeitsmarkchancen hinaus: Auch das persönliche Interesse an der theoretischen Auseinandersetzung mit Problemstellungen innerhalb eines Fachgebietes kann ein Grund sein, ein Studium zu beginnen. Die Broschüre "Ausgelernt - und nun? Studieren!" beschäftigt sich auch mit diesen Fragen und enthält zahlreiche Verweise zum weiterstöbern.

DGB-Jugend (Hg.): Ausgelernt – und nun? Studieren! Tipps und Infos zum Studieneinstieg nach abgeschlossener Berufsausbildung.

Zum Download oder bestellen: hier.


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