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Studiengebühren

Neue abs-Zeitung

Die neue Zeitung des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (abs) ist erschienen. Hier ist der aktuelle Stand zum Thema Hochschulen insbesondere Studienfinanzierbarkeit und damit natürlich: Studiengebühren zusammengefasst.

Die DGB-Jugend lehnt jede Form von Studiengebühren (nachlaufende Studiengebühren, Studienkonten, Langzeitgebühren, grundständige Gebühren) grundsätzlich und kategorisch ab, weil:

  • Studiengebühren eine sozial selektive Wirkung beim Hochschulzugang entfalten

  • Studiengebühren als Steuerungsinstrument einer nachfrageorientierten Hochschulfinanzierung nicht funktional sind

  • Studienbedingungen (sachliche und personelle Ausstattung der Hochschulen) die
    Erhebung von Studiengebühren nicht rechtfertigen

  • es keine zufriedenstellenden Formen der öffentlich finanzierten Studienfinanzierung gibt, die ein Studierverhalten ermöglichen, das mit Studiengebühren kompatibel wäre

  • die Erhebung von Studiengebühren in der Vergangenheit immer zur Reduzierung der Staatsquote bei der Hochschulfinanzierung geführt hat

  • Studiengebühren in der Vergangenheit von den Ländern sachfremd genutzt worden sind, um Einsparungen in den Landeshaushalten zu realisieren (die Mittel also nicht bei den Hochschulen verbleiben)

  • Studiengebühren ein Baustein für einen effizienzbasierten Wettbewerb der Hochschulen untereinander sind, dieser jedoch von viel zu engen Qualitätskriterien ausgeht um komplexe Bildungsprozesse adäquat erfassen und bewerten zu können

  • es kein Modell sozial gerechter Studiengebühren gibt.