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Die richtige Hochschule finden


Manche Hochschulen sind Elite, andere sind Exzellenz. Einige haben Weltruf, andere eine lange Geschichte. Welche Hochschule die richtige ist, entscheidet sich aber nicht nur nach solchen Prestigeträchtigen Kriterien: In Deutschland gibt es fast 400 staatliche Hochschulen und an allen gibt es hunderte oder tausende Studierende. Welche ist die richtige?


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Uni oder FH, TU oder Akademie?

Nicht an jeder Hochschule kann man alles studieren. Die Entscheidung für eine TU oder Fachhochschule sollte davon abhängen, was Du studieren willst:
  • An Universitäten können in der Regel Medizin, Jura, Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaften studiert werden. Die Lehrerausbildung findet ebenfalls an den Universitäten statt (Ausnahme: Baden-Württemberg), allerdings bietet nicht jede Uni auch Leramtsstudiengänge. Technische und künstlerische Fächer werden ebenfalls an vielen Universitäten angeboten (z.B. Architektur, Musik oder Informatik). Je nach Schwerpunkt der Hochschule kann einer der Fachbereiche besonders starkt ausgeprägt sein und Spezialisierungen oder sehr seltene Studiengänge anbieten.
  • An Technischen Universitäten liegt der Schwerpunkt des Studienangebotes in den Bereichen der Ingenieursausbildung: Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurswesen und Naturwissenschaften kannst Du hier immer finden. Geistes- und Sozialwissenschaften oder das Lehramtsstudium sind selten, aber möglich.
  • In den Anfang der 1970er Jahre in Westdeutschland entwickelten Fachhochschulen wird ist das Studium anwendungsorientierter als an den Universitäten, also stärker auf die Berufspraxis ausgerichtet und beinhaltet mehr Praxisphasen. Die meisten Fachhochschulen sind allerdings spezialisiert: Hier kann man nur in zwei bis vier Fachbereichen studieren - zum Glück hat jede einen anderen Schwerpunkt, z.B. Fahrzeugbau oder Sozialwesen. Viele Fachhochschulen heißen heute übrigens nur noch Hochschulen oder technische Hochschulen. In Bayern, NRW und Hessen bieten zudem auch einige Universitäten Fachhochschulstudiengänge an.
  • Pädagogische Hochschulen gibt es in Deutschland nur in Baden-Württemberg. Hier findet ausschließlich die Lehrerausbildung statt. In den übrigen Bundesländern werden Lehrer an den Universitäten ausgebildet.
  • Wer Maler, Schauspieler oder Musiker werden will, besucht am Besten eine Kunsthochschule oder Akademie. Hier gibt es geballten künstlerischen Sachverstand, ein kreatives Umfeld - und nur wenige Universitäten bieten hierfür Studiengänge an.

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Das sagt die DGB-Jugend

Bei der Entscheidung für eine Hochschule spielen viele Fragen eine Rolle. An erster Stelle sollte freilich die Entscheidung für einen Studiengang stehen. Hast Du die getroffen und vielleicht sogar eine Spezialisierung vor Augen, fallen schonmal viele Hochschulen aus. Viele Fragen mußt Du Dir zudem selbst beantworten: Soll es nah der Heimat sein oder lieber ganz weit weg? Willst Du an einer großen Uni studieren oder lieber an einer kleinen, familiären Hochschule? Nicht ganz unwichtig: Vorher mal vorbeifahren und die Hochschule angucken. Ob Du Dich letztlich an Deiner Hochschule wohlfühlst, hängt weniger von Rankingplätzen ab, sondern davon, ob Du in Deinem Fachbereich zurechtkommst und ob Du dort Freunde findest. Und es gibt einen Trost: Man kann ja immer noch nach zwei Semestern an eine andere Hochschule wechseln.

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Richtig Fern- studieren


Die Datenbank fürs Fernstudium unter www.fernstudium-net.de versammelt ca. 2.700 staatlich zertifizierte Bildungsangebote. Dazu gibts noch jede Menge weiterer Tipps und Infos zum Fernstudium.

 


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Richtig bewerten


RANKINGS von Hochschulen und Studiengängen sind beliebt. Aber sie stehen auch in der Kritik, so detailliert und umfassend sie sein mögen. Eine fundierte Beurteilung von Rankings gibts hier: http://www.studis-online.de/ ...
Das umfangreiche Ranking des CHE gibts hier www.che-ranking.de/...

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Richtig dazugehören


http://www2.dgb-jugend.de/w/gfx/thumb/buttons/logos_links/tn_logo_arbeiterkind_de.gifwww.arbeiterkind.de, "das Internetportal für alle Schüler und Studierende, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben."

Wenn die Eltern keine Hochschule kennen, fällt es oft schwerer, sich im akademischen Milieu zurechtzufinden. Hier hilft "The Dishwasher", ein halbjährlich erscheinendes Magazin für Studierende (und solche, die es werden wollen) mit einer sogenannten „niedrigen“ sozialen Herkunft, also für studierende Arbeiterkinder, studierende Nicht-Akademikerkinder, „First-Generation-Studierende“ usw.

Mehr zum Thema Arbeiterkinder und Uni bei der Böcklerstiftung.