Die Gewerkschaften müssen den Konflikt aufnehmen – national wie international. Von Detlef Hensche
Ein globalisierter Gesundheitsmarkt verweigert den Unterprivilegierten das Recht auf Gesundheit.
Die transnationalen Unternehmen haben die Globalisierung nicht nur mitgeprägt. Bei der Internationalisierung der Zusammenarbeit sind sie anderen Lobbygruppen weit voraus.
Wider die Vereinnahmung durch die Ökonomie: Fabian Scheidler über das Erlebnis, Globalisierung dramaturgisch zu verarbeiten.
Seattle, Dezember 1999: Demonstrationen mit mehr als 50.000 TeilnehmerInnen begleiteten die dritte Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO). Die Gewerkschaften präsentierten sich dort erstmals als Teil der wachsenden Bewegung von GlobalisierungskritikerInnen.
Hauptprofiteure der zunehmenden internationalen Arbeitsteilung sind die transnationalen Konzerne. Der Sozialstaat bleibt dagegen auf der Strecke – er wird zum Wettbewerbsstaat umgebaut.
Vom 10. bis 14. September 2003 findet die nächste WTO-Ministerkonferenz statt. Austragungsort ist dieses Mal das mexikanische Cancún. Die internationalen Gewerkschaften sind gerüstet: Mit einem umfassenden Positionspapier und zahlreichen Vertretern vor Ort.
Dass es wieder sexy geworden ist, den Global Playern nicht das Feld zu überlassen, ist auch ein Erfolg von Attac. Hier gibt es Anknüpfungspunkte für die DGB-Jugend. Selbst aufgeben wird sie sich dafür nicht.
Kinder arbeiten in allen Sektoren der Wirtschaft. Ein Problem ist das, wenn sie dabei ausgebeutet werden. Wer helfen will, muss für Alternativen sorgen. Ein Plädoyer von Barbara Küppers
Die internationalen Finanzmärkte müssen grundlegend reformiert werden. Globale Steuern sind eine sinnvolle Alternative zum ruinösen Standortwettbewerb.