Hochschulpolitik: Das Studium muss sozial sein. Von Jessica Heyser
Gewerkschaften sind für Studierende interessant: Sie unterstützen und beraten bei Problemen im Nebenjob oder Praktikum - und sie sind ein Ort, wo man sich gesellschaftspolitisch und hochschulpolitisch engagieren kann.
Die Uni wechseln? Mit den neuen Regeln klarkommen? Aussteigen? Über den Umgang mit dem Bachelor-Master-System. Drei Porträts von Felix Werdermann
Die Bologna-Reform sollte die Hochschulen bis 2010 zum dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt machen. In Deutschland ist man weit hinterher. Von Janis Klusmann
Die Föderalismusreform sollte die Hochschulen zu Höchstleistungen anspornen. Nun gibt es universitäre Kleinstaaterei – kein Spaß für Studis. Von Anna Lehmann
Mehr Forschung und eine bessere Lehre hat NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart versprochen. In der Praxis nimmt die Wirtschaft massiv Einfluss. Von Andreas Wyputta
Im internationalen Vergleich bringt Deutschland zu wenig junge Menschen an die Hochschulen. Und trifft dabei auch noch eine harte soziale Auswahl. Von Andreas Schackert
Zwei Drittel der Studierenden müssen neben dem Studium Geld verdienen. Das schlägt auf die Leistungen durch. Von Sören Becker
Die Bachelor- und Masterstudiengänge setzen den Studierenden zu. Eine zunehmende Zahl braucht psychologische Hilfe. Von Jana Brenner
"Free Mover": Immer noch kommen die meisten ausländischen Studierenden auf eigene Faust. Das birgt Risiken.
In sieben von 16 Bundesländern gelten ab dem ersten Semester Studiengebühren. Doch die Studierenden finden sich damit nicht ab. Sie protestieren – und hoffen auf die Landtagswahlen. Von Anna Lehmann
Wartet’s ab, bis die Haushaltslöcher groß genug sind – Jessica Castro Merino kommentiert den Ausgang der Landtagswahl in Hessen.
Vier Fünftel der Forschung und zwei Drittel der Lehre wird vom wissenschaftlichen Nachwuchs geleistet. Fast immer prekär und unterbezahlt. Von Andreas Keller
Hiwis sind der Nachwuchs des Nachwuchses. Die "Tarifini" kämpft für ihre Löhne. Von Beate Willms
Wenn’s um Geld geht, werden Drittmittel für die Hochschulen immer wichtiger: Schon gut ein Fünftel des gesamten Geldes, das den Hochschulen zur Verfügung steht, stammt nicht mehr aus dem Hochschuletat der zuständigen Landesministerien, sondern aus der privaten Wirtschaft oder aus öffentlicher Forschungsförderung wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder auch den Bundesministerien für Bildung und Forschung oder für Wirtschaft und Technologie.
Die Studierenden haben an den Hochschulen durchaus Einflussmöglichkeiten. Es gibt die studentische Mitbestimmung und die Selbstverwaltung – wenn auch nicht überall. Von Jan Lorbitzki
Die meisten Entscheidungen an den Hochschulen werden in Gremien getroffen. Diese setzen sich aus VertreterInnen der verschiedenen Gruppen von Hochschulmitgliedern zusammen. Nach dem Universitätsgesetz sind das die ProfessorInnen, der so genannte Mittelbau, also die anderen Lehrenden, die Studierenden sowie die sonstigen MitarbeiterInnen.
fzs-Vorstand Anja Gadow erklärt, wie die Prozesse an den Hochschulen auch die Streit- und Protestkultur verändert haben.
Wer ist aktiv gegen Studiengebühren? Wo bekommen Studierende praktische Unterstützung? Was machen die Hochschulgruppen im Bundestagswahlkampf? Ein Überblick über das gegenwärtige Engagement der organisierten Studierendenschaft. Von Stefan Wirner
Welche Rolle spielen so genannte Spaßlisten? Darf man sie wählen oder nicht?
Das Label "Studentische Verbindung" oder "Studentische Korporation" fasst eine Vielzahl von Organisationsformen zusammen: Burschenschaften, Corps, Sänger- und Turnerschaften sind genauso gemeint wie der Wingolfsbund oder auch katholische Verbindungen.
Nicht für alle Gewerkschaften sind die Hochschulen Neuland. Schließlich macht die Zusammenarbeit mit Studis schon lange Sinn. Von Nele Dunsing
students at work und andere Angebote an Studierende
"Aktion Bildung": Die Hans-Böckler-Stiftung fördert junge Menschen aus ärmeren Familien im Studium.
IG Metall, ver.di, IG BCE, die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) und die Zentraleinrichtung Kooperation der TU Berlin bauen seit einigen Jahren ein gemeinsames Gutachternetzwerk zur Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen in der Ingenieur- und Informatikerausbildung auf. Die Akkreditierung ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Einführung neuer und der Überprüfung bestehender Studiengänge.