Für das Menschenrecht auf Bildung. Die DGB-Jugend unterstützt den Bildungsstreik, der sich für ein sozial gerechtes und qualitativ gutes öffentliches Bildungswesen einsetzt.
Gegen soziale Auslese: Der Kampf um die Bildung und die Gewerkschaften.
Azubis dürfen nicht vergessen werden. Deshalb: Für ein Grundrecht auf Ausbildung.
Das dreigliedrige Schulsystem ist überholt – und vernachlässigt die Unterschiede von Individuen.
Der Hochschulbesuch ist ein anstrengendes Hobby – für Zahlungskräftige.
Bildungsstreik heißt: Nach innen und nach außen wirken. Über den Rand geschaut – das Beispiel Wien.
SchülerInnen und Studierende machen mit Aktionen, Demos und Besetzungen auf ihre Forderungen unter dem Titel „Bildungsstreik“ aufmerksam. Auch die Gewerkschaftsjugend unterstützte quasi von Beginn an diesen Bildungsstreik, diskutierte aber auch darüber, ob es sich denn tatsächlich um einen Streik handelt.
Raus aus dem Betrieb. Rein in den Bildungsstreik. Geht das? In der Vergangenheit erschien es oft so, als wenn die Auszubildenden im Bildungsstreik unterrepräsentiert wären. Andererseits gab es auch Veranstaltungen, wo sie die überragende Mehrheit gestellt haben.
Im Unterricht fehlen, um an Bildungsstreikaktionen teilzunehmen - ist das eigentlich erlaubt? In den Kultusministerien heißt es: Streikrecht haben nur ArbeitnehmerInnen.
Schöne Aktionen, Bündnispolitik, Menschen erreichen: Im Vorfeld der NRW-Landtagswahl war sie in der landesweiten „Bildungsperspektive“ aktiv.
Am 9. Juni 2010 werden viele SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Erwerbstätige, Erwerbslose und GewerkschafterInnen gemeinsam gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem protestieren. Und das nicht zum ersten Mal.