Betriebsräte als Genossen windiger Bosse? Was Medien und Politiker als Aufklärung deklarieren, ist nichts als ein plumper Angriff auf die Mitbestimmung.
Der große Erfolg des ersten deutschen Sozialforums in Erfurt war die Vernetzung verschiedenster Gruppen und Bewegungen. Mitten dazwischen: die Gewerkschaftsjugend. Zum Beispiel beim Thema Bildung.
(aus der Soli aktuell 8+9/05, Autor: René Koroliuk, Susanne Kim und Dirk Neumann)
Günstige Preise im Einzelhandel dürfen nicht mit Lohn- und Sozialdumping erkauft werden, meinen ver.di und Attac und starten eine Kampagne gegen Lidl.
Bisher galt für Kindergeldberechtigte: Bruttoeinkünfte und Bezüge eines volljährigen Kindes dürfen den Grenzbetrag von 7.680 Euro nicht überschreiten. Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht in einem aufsehenerregenden Urteil entschieden. Künftig werden Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr als Einkommen angerechnet. Dieses Urteil kann für viele Auszubildende positive Konsequenzen haben.
Vor drei Jahren tötete der Erfurter Jugendliche Robert Steinhäuser 16 Menschen in seiner ehemaligen Schule, bevor er sich selbst hinrichtete. In seinem Buch »Kurzschluss« lässt der Autor Jens Becker noch einmal viele der Betroffenen zu Wort kommen.
Seit die Gewerkschaftsjugend das Thema Praktikum groß aufgegriffen hat, interessieren sich die Medien dafür. Der Ansatz schafft auch für die Gewerkschaften neue Zugänge.
Eine wichtige Aufgabe bei der Wahl zur Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV): Die Ermittlung der Geschlechterquote.
Still halten ist nicht: Die IG BCE-Jugend ruft für den 10. September 2005 zu einem Aktionstag nach Düsseldorf
Am 18. September wird der Bundestag neu gewählt. Eine Empfehlung für das Kreuzchen gibt die Gewerkschaftsjugend nicht. Aber ein paar Fragen und Forderungen hat sie schon. Ein Überblick.