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Freiwillige Verlängerung des Zivildienstes

DGB-Jugend sagt Nein!

(dgb-jugend, 5. November 2009) Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat erneut eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes am 3. November 2009 vorgeschlagen.

Schon vor einem Jahr wurde von von der Leyen als Gesetzesvorschlag ins Spiel gebracht. Der Zivildienst als Lerndienst mit freiwilliger Verlängerungsmöglichkeit sei zu "erweitern und attraktiver gestalten", heißt es in einer Presseerklärung. Wie schon damals kritisierte die DGB-Jugend den Vorstoß und spricht sich auch diesmal gegen Wehrdienst und somit auch gegen die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes aus.

"Wir sehen die Arbeitsmarktneutralität des Zivildienstes, die ohnehin schon fraglich ist, noch zusätzlich gefährdet, wenn diese Verlängerungsoption eröffnet wird", sagt DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf. Im finanziellen Interesse der Zivildienststellen und teilweise auch der Zivildienstleistenden würden so „Geschäfte zu Lasten Dritter“, in diesem Fall Arbeitsloser und des Arbeitsmarktes, möglich gemacht.

Die DGB-Jugend weist darauf hin, dass alle sozialen Einrichtungen die Möglichkeit haben, ihren  Zivildienstleistenden reguläre Arbeitsverträge als Anschlussverträge anzubieten. Einrichtungen, die von Anfang an Helferinnen und Helfer mit längeren Beschäftigungszeiten wollen, können Menschen im Freiwilligen Jahr anstellen.

Weitere Infos der DGB-Jugend zum Zivildienst gibt es hier.

PM_03.11.09_von_der_leyen.pdf (PDF, 60 kB, hier veröffentlicht am 05.11.2009)

Presseerklärung der Bundesfamilienministerin zum Zivildienst



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