Im August und September 2010 beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: die Ausbildung. Nicht wenige von Ihnen sind zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig. Zum Schutz dieser jungen Berufseinsteiger unter 18 Jahren vor gesundheitlichen Gefahren am Arbeitsplatz und vor Überlastung hat der Bundestag vor 50 Jahren am 9. August 1960 das erste Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.
"Bund und Länder haben ein Nationales Stipendienprogramm beschlossen, die überfällige BAföG-Reform aber in den Vermittlungsausschuss verschoben. Damit werden genau die falschen Prioritäten in der Studienfinanzierung gesetzt - und die unsoziale Politik der Sparpakete zu Ungunsten Einkommenschwacher wird fortgesetzt."
In einigen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen und in den anderen stehen sie vor der Tür. Für viele SchülerInnen beginnt damit die Zeit der Ferienjobs. Sie helfen, das Taschengeld aufzubessern und manchmal auch gegen Langeweile. In jedem Fall gewähren sie frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt.
IGB-Weltkongress: Junge GewerkschafterInnen aus der ganzen Welt fordern in Vancouver Gute Ausbildung, Gute Arbeit und ein Gutes Leben für jungen Menschen weltweit.
Mehr als ein Jahr nach dem Dresdner Bildungsgipfel zieht der DGB eine ernüchternde Bilanz.
Schluss mit sozialer Auslese - wir fordern eine echte Kehrtwende: Die DGB-Jugend unterstützt den Bildungsstreik am 9. Juni 2010, der sich für ein sozial gerechtes und qualitativ gutes öffentliches Bildungswesen einsetzt.
„Wir sind hier, wir sind laut – weil man uns die Bildung klaut“: Die jungen Delegierten des DGB-Bundeskongresses haben anlässlich der Rede von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) klar Position bezogen.
Die DGB-Jugend bezieht Stellung im Bildungsstreik - für das Menschenrecht auf Bildung. Wie die Positionen der Gewerkschaftsjugend zu den Bildungsprotesten stehen, das ist das Thema der aktuellen Soli aktuell-Extra-Ausgabe. Von DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf
Die Krise hat den Ausbildungsmarkt erreicht. Die Meldung der Arbeitgeber, es mangele an Bewerberinnen und Bewerbern und nicht an Ausbildungsplätzen, ist schlicht falsch. Von Ingrid Sehrbrock
Jugend und die Krise: DGB-Jugend und LSV Hessen initiieren in Frankfurt/Main den "Ausbildungsstau".
Am 21. April 2010 haben die DGB-Jugend und die Landesschülervertretung (LSV) Hessen in Frankfurt/Main (Hauptwache) mit einer großen Aktion auf den bundesweiten Ausbildungsstau in Deutschland hingewiesen. Hintergrund ist der zweite Jahrestag der Bundestagspetition "Grundrecht auf Ausbildung".
Zu wenig Studierende haben genug Geld - das hat jetzt auch die Bundesregierung erkannt. Deshalb will sie ein nationales Stipendienprogramm auflegen, mit dem zehn Prozent aller Studierenden bis zum Abschluss kommen sollen - ohne sich bis über beide Ohren zu verschulden. Für hundert Prozent der Studis reicht das Programm nicht, dafür studieren zu viele.
(dgb-jugend, 31. März 2010) Zu den Plänen für ein Nationales Stipendienprogramm, wie es die Bundesregierung aufbauen will, erklären DGB und DGB-Jugend: Das BAföG muss gestärkt werden.
"Betriebsräte machen den Unterschied“ ist das Motto der DGB-Begleitkampagne zu den Betriebsratswahlen vom 1. März bis zum 31. Mai 2010.
(dgb-jugend, 23. Februar 2010) Der DGB-Bundesjugendausschuss hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu den Hartz IV-Regelsätzen für Kinder und Jugendliche als „richtungweisend“ begrüßt: „2,7 Millionen junge Menschen unter 25 Jahren müssen von Hartz IV leben. Das heißt für viele: Entbehrungen, Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben und kaum Möglichkeiten
(dgb-jugend, 23. Februar 2010) "Wehrpflicht aussetzen, Freiwilligendienste fördern" lautet die Forderung des 20-jährigen Jura-Studenten Marco Penz, der eine entsprechende Petition an den Bundestag gerichtet hat. Bei einer Pressekonferenz am 23. Februar 2010 informierte der Petent über sein Anliegen.
(dgb-jugend, 14. Februar 2010) Straßenblockaden verhinderten am 13. Februar 2010 den europaweit größten Naziaufmarsch in Dresden. Die Polizei musste den Aufzug am frühen Nachmittag wegen der vielen Gegendemonstrant/-innen absagen.
(dgb-jugend, 10. Februar 2010) Die DGB-Jugend ruft zur Teilnahme an den friedlichen Protesten gegen den in Dresden am 13. Februar 2010 stattfindenden europaweiten Naziaufmarsch auf.
Zivilcourage geht vor: Die DGB-Jugend stellt sich hinter den friedlichen Protest in Dresden und verurteilt Hausdurchsuchungen bei den Organisator/-innen durch die Polizei.
(dgb-jugend, 20. Januar 2010) Endlich mal ein cooles Urteil für junge Leute: Der Europäische Gerichtshof erklärt die gesetzlichen Kündigungsfristen im deutschen Arbeitsrecht für unrechtmäßig. Dass sich die Beschäftigungszeiten vor dem 25. Lebensjahr nicht auf die Dauer der Kündigungsfrist auswirken, verstößt gegen das EU-Diskriminierungsverbot.
(dgb-jugend, 8. Dezember 2009) Das Konzept des Betreuungsgeldes ist ein sozial- und gleichstellungspolitischer Rückschritt. Der DGB und andere Verbände haben deshalb einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin geschickt. Die DGB-Jugend weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass das Betreuungsgeld ungeeignet für studierende Eltern ist.
(dgb-jugend, 17. November 2009) Die DGB-Jugend erklärt sich mit den "Bildungsstreiks" im November 2009 solidarisch.
(dgb-jugend, 5. November 2009) Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat erneut eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes am 3. November 2009 vorgeschlagen. DGB-Jugend weist diese Pläne zurück.
(dgb-jugend 14. September 2009) DGB-Jugend: Sofortiger unabhängiger Untersuchungsausschuss zum Polizeiangriff auf der Berliner Datenschutz-Demo gefordert.
(dgb-jugend, 7. September 2009) Deutschland, 30. August 2009 - etwas sehr seltsames passiert. Die Ergebnisse der gerade stattgefundenen Landtagswahl werden im Fernsehen bekannt gegeben. Die NPD hat den Widereinzug in das sächsische Parlament geschafft und steht wie selbstverständlich an der Seite demokratischer Parteivertreter, um ein Statement über ihre Wahlergebnisse abzugeben.
(dgb-jugend, 12. Juni 2009) Erklärung der DGB-Jugend anlässlich des Bildungsstreiks im Juni 2009: Die DGB-Jugend begrüßt die Ziele des Bildungsstreiks 2009, der sich für ein sozial gerechtes und qualitativ gutes öffentliches Bildungswesen einsetzt. Denn ohne die Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung lassen sich soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und wirtschaftlicher Wohlstand in Deutschland nicht erreichen.
(dgb-jugend, 25. April 2009) "Gute Ausbildung, gute Arbeit, gutes Leben!" So lautet das Motto der DGB-Jugend 2009.
Eine Konferenz für betroffene und interessierte Jugendliche und Erwachsene am 4. Mai in Berlin, veranstaltet von der DGB-Jugend und der Friedrich-Ebert-Stiftung, soll klären, wie Jugendliche mit ungünstigen Ausgangsbedingungen den Weg in den Arbeitsmarkt finden.
(dgb-jugend, 24. März 2009) Alle reden von Krise. Und viele Menschen spüren sie auch. Tausende Leiharbeitnehmer haben ihre Jobs verloren. Ganze Belegschaften wurden auf Kurzarbeit gesetzt. Investitionen werden verschoben, weniger Auszubildende eingestellt oder übernommen und die Arbeitslosenzahlen steigen. Junge Menschen trifft es besonders hart.
Unsichere Arbeitsverhältnisse – in manchen Branchen sind sie längst Normalität. Die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit hat sich binnen weniger Jahre mehr als verdoppelt. Dazu wird der Niedriglohnbereich immer größer. Inzwischen liegt der Anteil der Geringverdiener in Deutschland über dem EU-Durchschnitt. Besonders Jüngere sind von unsicherer Beschäftigung betroffen: Der Berufseinstieg läuft zunehmend über Zeitarbeit, Praktika oder befristete Jobs. Das bedeutet wenig Sicherheit und geringe Einkommen.
DGB-Jugend unterstützt die "decent-work-Kampagne" des Internationalen Gewerkschaftsbundes.
Die DGB-Jugend fordert anläßlich des Internationalen Frauentages, dass Frauen endlich die gleichen Chancen wie Männer bekommen.
Die DGB-Jugend begrüßt die Pläne der Bundesregierung, sich verstärkt um die Zielgruppe der so genannten AltbewerberInnen zu kümmern. Aber: Wenn schon ein Bonus für mehr betriebliche Ausbildungsplätze, dann finanziert von den Betrieben, die sich konsequent nicht an Ausbildung beteiligen wollen.
Gewerkschaften gehören offenbar noch nicht zum alten Eisen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage für das Magazin Der Stern. Die Frage lautete, ob Gewerkschaften noch gebraucht werden. 85 Prozent der 18- bis 29-Jährigen stimmten dem zu.
Der Bundesausschuss der DGB-Jugend unterstützt eine Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, lehnt jedoch eine "kostenneutrale Lösung" ab.
Der Fernseh-Spot zur Onlineberatung zum Anschauen und Herunterladen.
Kippt die Kopfpauschale! Unterzeichnet den Aufruf für eine gerechte und solidarische Gesundheitsversorgung. Er wird an Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer verschickt.
"Joe The Dog", das ist der Kultstreifen vom Internationalen Gewerkschaftsbund über den Gewerkschaftshund - der versucht, die Welt zu ändern!