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DGB-Jugend-Studie

Übernahme wird zur Ausnahme

(dgb-jugend, 14. Dezember 2009) Die derzeitige Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat zweifelsohne Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik. Häufig sind dabei junge Menschen betroffen und besonders an den so genannten Übergängen von Erwerbslosigkeit bedroht. Dies gilt offensichtlich zunehmend auch für den Übergang von der Ausbildung zur regulären Erwerbsarbeit.

Zu diesem Ergebnis kommt die DGB-Jugend nach einer Befragung von Auszubildenden in ihrem jeweils letzten Ausbildungsjahr. 1.957 junge Menschen aus drei westdeutschen Bundesländern und einem ostdeutschen Bundesland (Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern) gaben im Oktober 2009 Auskunft, ob sie bereits Kenntnis darüber haben, wie es für sie nach der Ausbildung beruflich weitergehen wird. Dabei spiegeln die vier Bundesländer mit ihrer regionalen Vielfalt durchaus das wirtschaftliche und sozialstrukturelle Gefüge der Bundesrepublik wider.

Das zentrale Ergebnis der Befragung lautet: nur etwas mehr als ein Drittel der befragten Auszubildenden hat im letzten Jahr vor dem Ende der Ausbildung bereits eine sichere Perspektive im Ausbildungsbetrieb über die Ausbildungszeit hinaus. Etwa jede/r vierte befragte Auszubildende hingegen weiß schon heute sicher, dass er oder sie nach der Ausbildung nicht übernommen wird. Hinzu kommen weitere 40 Prozent, die teilweise auch kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung noch keinerlei Info darüber haben, ob ihnen eine Weiterbeschäftigung nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung angeboten werden wird.

 


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