(dgb-jugend, 17. März 2008) Wenn die Schulzeit sich dem Ende nähert, sind Gewerkschaften gefragt – denn dann wird es für Schülerinnen und Schüler konkret: Die richtige Berufswahl und die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind wichtige Themen an den Schulen – und Kernkompetenzen der Gewerkschaftsjugend. Mit ihrem neuen Magazin "Montag!" unterstützt die DGB Jugend Schülerinnen und Schüler nun bundesweit bei der Berufsorientierung und beim Einstieg in die Ausbildung.
"Wir wollen niemanden belehren und auch nicht die alte Leier von 'Rechten und Pflichten' in der Ausbildung runterbeten – sondern ganz praktisch Hilfestellung geben für den Einstieg ins Berufsleben", sagt René Rudolf, Bundesjugendsekretär beim DGB, bei der Vorstellung der neuen Publikation in Berlin. Weil der Übergang von der Schulzeit in die Ausbildung für Schülerinnen und Schüler einen neuen Lebensabschnitt mit vielen Veränderungen darstellt, heißt das Magazin treffend "Montag!" – und enthält viele wertvolle Informationen für Berufswahl und Ausbildungsstart.
Die "Montag!" führt die breit gefächerten Kompetenzen und die jahrzehentelange Erfahrung der Mitgliedsgewerkschaften für Ausbildung und Berufseinstieg zusammen. In Sprache und Gestaltung nah an der Zielgruppe, werden junge Menschen in ganz verschiedenen Ausbildungsbranchen ausführlich porträtiert und mehr als 150 Berufe übersichtlich mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. Dabei spielt natürlich auch das Einkommen eine Rolle.
Und wichtig, das Magazin stellt die vielfältige Arbeit der Gewerkschaftsjugend dar: "Als Interessenvertretung für die junge Generation im Betrieb, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft sind auch Schülerinnen und Schüler für uns eine entscheidende Zielgruppe", sagt René Rudolf. Denn Sinn und Rolle von Gewerkschaften und der konkrete Nutzen einer Mitgliedschaft seien vielen jungen Menschen beim Einstieg ins Berufsleben unklar. "Deshalb geht es für uns als DGB Jugend auch darum, einen positiven Erstkontakt zu den späteren Auszubildenden herzustellen", so Rudolf. Hier gelte das einfache Prinzip: Ein positiver Erstkontakt noch vor der Ausbildung erleichtert die gewerkschaftliche Ansprache im Betrieb.
So passt der Titel "Montag!" nicht nur zur Situation der jungen Menschen an der Schwelle ins Berufsleben, sondern auch ins Gesamtkonzept der Arbeitsteilung zwischen dem DGB und den Einzelgewerkschaften. Rudolf, der seit etwa einem Jahr die DGB Jugend repräsentiert, sieht seine Rolle hier ganz klar: "Wir als DGB Jugend sind zuständig für die Vorfeldarbeit –für die Organisation eines ersten positiven Kontakts zwischen den jungen Menschen und ihrer Gewerkschaft. Und zwar am besten, bevor sie in die Betriebe kommen – an den allgemein bildenden Schulen genau so wie in der Berufsvorbereitung."
Das neue Magazin ist also mehr als eine wertvolle Hilfestellung für den Berufseinstieg: Es ist der Auftakt eines umfassenden, systematischen Ansprachekonzepts.
Hier kann die Broschüre
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