(dgb-jugend, 10. Juni 2008) Priska Hinz ist Mitglied des Deutschen Bundestages und der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Zusammen mit ihren Kollegen hat sie dieses Jahr zum dritten Mal alle DAX-Unternehmen kontaktiert und gefragt, wieviele Azubis sie haben. Das Fazit von Hinz lautet: "Die stärksten deutschen Unternehmen kommen in der Mehrzahl ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen nicht nach."
Und weiter heißt es in der Auswertung: "Die durchschnittliche Ausbildungsquote der DAX-Unternehmen, die Zahlen geliefert haben, beträgt für das letzte Jahr gerade einmal 5,2%. Damit liegen die stärksten Unternehmen Deutschlands insgesamt bei der Ausbildung deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 6,5%."
Und warum ist das bemerkenswert? Hinz gibt die Antwort: "Nach den Kriterien der Deutschen Börse AG sind im Deutschen Aktienindex die stärksten Firmen Deutschlands vertreten. Von ihnen kann erwartet werden, dass sie mindestens in einem durchschnittlichen Maße für die Ausbildung Jugendlicher sorgen, wenn nicht sogar in besonderem Maße. Denn sie tragen aufgrund ihrer Größe und Stärke auch eine besondere gesellschaftliche Verantwortung für Deutschland."
Hier die
Auswertung zum DownloadWeitere Informationen zur Problematik Fehlende Ausbildungsplätze finden sich unter
www.ausbildung-fuer-alle.de.