In der Ausbildung hat man meistens nicht sehr viel davon. Doch neben der Ausbildungsvergütung gibt es weitere Möglichkeiten, wie du Unterstützung bekommen kannst bzw. wo du als Azubi sparen kannst. Wir haben die wichtigsten Möglichkeiten für dich aufgelistet.
Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist von Beruf zu Beruf sehr
unterschiedlich. Leider gibt es immer noch auch ziemliche Unterschiede
zwischen Ost und West. Die Höhe deiner Ausbildungsvergütung ist in
deinem Ausbildungsvertrag geregelt. Die Ausbildungsvergütung muss mit
den Ausbildungsjahren ansteigen (§17 Berufsbildungsgesetz). Häufig sind
die Ausbildungsvergütungen in einem Tarifvertrag festgelegt. Auf dieser
Seite findest du eine Orientierungshilfe, was du als
Ausbildungsvergütung bekommen solltest.
Von deiner Ausbildungsvergütung zahlst du Sozialabgaben und Steuern.
Wir erklären dir den Unterscheid zwischen Brutto und Netto und weshalb
du dich keinesfalls auf Schwarzarbeit einlassen solltest.
Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist von Beruf zu Beruf sehr unterschiedlich. Leider gibt es immer noch ziemliche Unterschiede zwischen Ost und West. Die Höhe deiner Ausbildungsvergütung ist in deinem Ausbildungsvertrag geregelt. Die Ausbildungsvergütung muss mit den Ausbildungsjahren ansteigen (§17 Berufsbildungsgesetz). Häufig sind die Ausbildungsvergütungen in einem Tarifvertrag festgelegt. Wenn kein Tarifvertrag existiert, legt die zuständige Stelle oftmals Richtlinien fest. Mehr Informationen hier.
Zusätzlich zum Gehalt erhalten viele Azubis Weihnachts- und Urlaubsgeld oder zumindest eines von beiden. Das Urlaubsgeld wird in der Regel im Juni oder Juli ausgezahlt, das Weihnachtsgeld im November. Mehr Informationen hier.
Die Berufsausbildungsbeihilfe soll dir eine Ausbildung trotz knapper
Finanzen ermöglichen. Die Beihilfe ist ein pauschaler Zuschuss von
maximal 518 Euro für den Lebensunterhalt. Dazu kommen noch die
individuellen Fahrtkosten. In der Regel bekommst du aber nur einen Teil
davon, da BAB an eine ganze Reihe von Bedingungen geknüpft ist. Mehr
Informationen
hier.
Zunächst musst du BAB beantragen und auf den Ablehnungsbescheid warten. Nur wenn BAB „dem Grunde nach“ abgelehnt wurde (zum Beispiel weil du bereits deine zweite Ausbildung machst oder dein Ausbildungsberuf nicht staatlich anerkannt ist) kannst du Wohngeld beantragen. Mehr Informationen hier.
Während deiner Berufsausbildung erhalten deine Eltern in der Regel weiterhin Kindergeld für dich. Das Geld kommt dann entweder vom Betrieb oder von der Kindergeldkasse der Agentur für Arbeit. Das Kindergeld beträgt 154 Euro im Monat für die ersten drei Kinder und 179 Euro ab dem vierten Kind. Mehr Informationen hier.
Vielleicht möchtest du dir ein paar Extras verdienen, vielleicht musst du zusätzlich arbeiten um zu überleben. Es gilt auf jeden Fall: Du musst deinen Ausbilder über deinen Nebenjob informieren. Er darf ihn dir nur verbieten, wenn der Nebenjob die Ausbildung und deine Arbeitsleistung negativ beeinflussen. Mehr Informationen hier.
Dein Arbeitgeber zahlt dir monatlich vermögenswirksame Leistungen zusätzlich zum Lohn, falls ein Tarifvertrag das vorsieht. Informiere dich in deinem Betrieb oder bei deiner Gewerkschaft, ob dir vermögenswirksame Leistungen zustehen: Das ist geschenktes Geld! Um vermögenswirksame Leistungen zu erhalten, schließt du einen speziellen Sparvertrag – zum Beispiel einen Bausparvertrag – ab. Mehr Informationen hier.
Als Azubi hast du viele Gelegenheiten zu sparen: Krankenkasse, Girokonto, Telekom, GEZ usw. Mehr Informationen hier.
Zu den Sozialversicherungen gehören die Arbeitslosenversicherung,
die Rentenversicherung, die Krankenversicherung und die
Pflegeversicherung.
Wie viel Sozialabgaben muss ich zahlen? Mehr Informationen
hier.
Die Lohnsteuer wird in den Bundesländern unterschiedlich berechnet, und es kommt auch entscheidend darauf an, in welcher Lohnsteuerklasse du bist (siehe Lohnsteuerkarte). Ab ca. 850 Euro Bruttoverdienst im Monat wird es bei Lohnsteuerklasse I wahrscheinlich, dass du Lohnsteuer zahlen musst. Mehr Informationen hier.
Schwarz arbeiten bedeutet, für eine Arbeit Geld zu bekommen, dafür aber weder Sozialversicherungen noch Lohnsteuer zu zahlen, obwohl du bzw. dein Arbeitgeber dazu verpflichtet ist. Manchmal fördern Betriebe die Schwarzarbeit und lassen auch Auszubildende schwarz arbeiten. Dann zahlen sie dir dein Gehalt in bar und drücken sich somit um ihren Anteil an der Sozialversicherung. Im Zweifelsfall bist du ziemlich schlecht dran, weil du keinen Versicherungsschutz hast, zum Beispiel Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung.