Unser Bildungsansatz orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen. Wir wollen die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind. Das heißt vor allem, an Punkten anzuknüpfen, die sie interessieren und die für ihre Lebens- und Ausbildungsrealität relevant sind.
Um die Qualität unserer Bildungsarbeit dauerhaft zu gewährleisten, arbeiten wir mit einem festen, bundesweit einheitlichen Konzept in Form eines ZIM-Papiers (Ziel - Inhalt - Methode). Dieses feste Konzept soll nicht ausschließen, dass notwendige Anpassungen an die spezielle Gruppe und den speziellen Tag stattfinden. Es soll vielmehr Unsicherheiten und Willkür beim Teamen vorbeugen, indem es feste Ziele formuliert und diesen in Form von Zeit auch eine Prioritätensetzung verschafft. Die Inhalte sind Richtlinien, die bei der Vermittlung beachtet, aber natürlich auch an die Gruppe angepasst werden sollen.
Abholen heißt auch, dass unsere Teamenden keine LehrerInnen sind. Jugend für Jugend beschreibt den Ansatz, junge Menschen in die Schulen zu schicken, damit eine evtl. existierende Barriere SchülerInnen - Teamende abgebaut wird. Der Ansatz Jugend für Jugend senkt die Hemmungen der SchülerInnen, mit uns zu diskutieren und zu arbeiten. Ergänzt werden soll dies durch gemischtgeschlechtliche Teams, da sich die SchülerInnen häufig geschlechtsspezifisch identifizieren.
Wir wollen unsere Inhalte mittels vielfältiger Methoden transportieren. Diese sollen die SchülerInnen einbeziehen (beteiligungsorientiert), sie aktivieren (erlebnisorientiert), ihnen Spaß machen und auch bleibende Ergebnisse (produktorientiert) hinterlassen.
Die Qualitätssicherung steht bei uns auf drei Säulen:
Bei der Berufsschultour können SchülerInnen und Lehrkräfte gewinnen: Wir informieren in der Klasse oder auf dem Schulhof über die Rechte, die Azubis haben, und bieten konkrete Hilfe bei Problemen in der Ausbildung.
Die Online-Beratung für Azubis mit Problemen in der Ausbildung. Hier können sie Werbekärtchen für ihren Unterricht bestellen.